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26. Januar 2006

Dat dollste Ding von Kölle

Erste LMS-Sitzung war ein voller Erfolg

Einmol de Dom vun Kölle sin? Kein Problem. Rund 1000 begeisterte Besucher schwenken im Theater am Tanzbrunnen ihren, kleinen gelben, eigens zu diesem Zweck ausgeschnittenen – Pappdom im Takt den Rheinländern entgegen. So viele Dome dürften die Sieger der Vorjahreskneipentour noch nie auf einmal gesehen haben. Was für ein Bild! Es war nicht das einzige, das in Erinnerung bleiben wird.

Als nach viereinhalb Stunden die erste „Loss mer singe“-Sitzung mit dem grossen Finale zu Ende ging, war klar: Das Wagnis, mit „Loss mer singe“ in einen Sitzungssaal zu ziehen, hatte sich gelohnt. Ein wunderbares Publikum, tolle Auftritte, viele Überraschungen und ein überglückliches „Loss mer singe“-Team, das mit vielen eigenen Beiträgen zum Programm beisteuerte, hatten für einen wunderbaren Abend gesorgt. Mehr Tempo im Ablauf statt langatmiger Auf- und Abmärsche, mehr Musik statt langer Reden, mehr frischen Wind statt dem immer Gleichen – mit diesem Anspruch war „Loss mer singe“ angetreten, um einen eignen Akzent im Sitzungskarneval zu setzen.

„Hätzlich willkomme hä bei Loss mer singe“, dem dollsten Ding, wat du en Kölle kanst finge“, sang Sitzungspräsident Helmut, nachdem das Jugendblasorchester Poll dem „Eimerrat“ und den Delegationen der „Loss mer singe“-Kneipen einen furiosen Einmarsch beschert hatte. Statt eines Elferrates im stiefen Elferratsgestühl schunkelte und tanzte ein ausgelassener „Eimerrat“ am Tresen. Dem „Loss mer singe“-Team gelang es, die ausgelassene Stimmung aus dem Kneipenkarneval in den Sitzungsaal zu holen.

Das obligatorische Textheft auf allen Stühlen sorgte dafür, dass alles mitgesungen werden konnte – so fanden auch die noch unbekannteren Stücke von Jeckepack oder Jraduss einen stimmgewaltigen Chor im Publikum. Zusammen mit der Tanzgruppe Casino und den Trommlern von Maracatu Nacao Colonia hatten sie das „Loss mer singe“-Casting gewonnen, bei dem im Oktober unbekannte Talente gesucht worden waren.

Für Jubel sorgten nicht nur der bärenstarke Auftritt von Brings zusammen mit den Kammerkätzchen, bei dem die Halle einzustürzen drohte, oder das wunderbare Familientreffen mit Bömmel, Hartmut und Kafi von den Fööss, Wolli Anton, „Loss mer singe“-Erfinder Georg Hinz (als Gastsänger!), Johanna Akomeah und den Musikern der „Familich“, sondern auch der Besuch des Überraschungsgastes Jürgen Becker, der nach Jahren wieder einmal eine grosse Sitzungsbühne im Kölner Karneval betrat. Zusammen mit Wolfgang Jaegers an der Quetsch präsentierte er unter anderem seinen neuen Protestantenmarsch. Am Ende sang der ganze Saal stehend „Ich bin froh, dass ich nicht evangelisch bin“.

Mit leiseren kölschen Tön‘ und schönen alten Liedern überzeugten die „Kallendresser“, die lange auf ihren Auftritt warten mussten. Die Begeisterung des Publikums und die Ausdauer der Bands, die bei ihren Auftritten offenbar überhaupt nicht mehr von der Bühne wollten, hatten den Zeitplan auseinander fliegen lassen. Für weitere Überraschungen sorgte der Meister der starken Sitzungskapelle „Orchester der Liebe“, Ebasa, der „Dat Wasser vun Kölle“ auf dem Alphorn blies, oder Petra Kirchner, die Nichte von Marie Luise Nikuta, die zusammen mit Bert Geissen und „Prince“ Stefan Knittler aus dem „Loss mer singe“-Team für Gänsehaut sorgte. Andreas Hünten –  ebenfalls Mitstreiter der „Bewegung“ – reimte als „Ritter Kunibert“.

Einige Zuschauer stiegen beim Witzewettbewerb (Motto: „Wozu brauchen wir Büttenredner? Wir erzählen uns die alten Witze selber“) in die Bütt. Lukas Wachten gewann eine Flugreise.

Nicht nur das Publikum war begeistert, auch die Künstler lobten das „Loss mer singe“-Team. Sie seien selten so gut umsorgt worden. Das Schöne, sei die familiäre Atmosphäre gewesen. So sass mancher noch Stunden in der Küche des Backstage-Bereichs bei Plätzchen, Bier und Gulaschsuppe. „Wie bei Mutti“, lobten die Brings-Brüder. Nach der Sitzung wurde im Foyer des Theaters am Tanzbrunnen noch bis in die Morgenstunden gefeiert.

Bilder der Veranstaltung

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