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29. Januar 2008

Su ne Daach, verjisste nie

3.Loss mer singe Sitzung im Tanzbrunnen

„Su ne Daach, su schön wie hück, su ne Daach kütt nie zoröck.“ Die Zeile des Liedchens, mit dem Prinz, Bauer und Jungfrau zusammen mit Brings das Theater am Tanzbrunnen aufmischten, war gleichzeitig Fazit eines fantastischen Abends. Die dritte „Loss mer singe“-Sitzung präsentierte kölschen Fastelovend, wie man ihn sich wünscht: Mal laut, mal leise, für Hätz und Siel – „Su ne Daach verjisste nie!“

Nachdem der LMS-Eimerrat und die Delegationen der LMS-Kneipenwirte zur Musik des LMS-Haus-und-Hof-Rock’N’Rollers Stefan Knittler einmarschiert waren, zog der Brücker Kirchenchor St.Hubertus auf die Bühne. Stefans „Kumm loss mer singe“ als vielstimmiger Chor war nicht der einzige Ohrenschmaus, den die etwa 60 Sänger mitgebracht hatten.

Auch die drei Fööss, Hartmut, Bömmel und Kafi, und die Familich hatten feinste Musik im Gepäck: Sie liessen unter anderem den Buredanz wieder auferstehen – in einer grossartigen neuen Version, die die über 1000 Gäste von den Stühlen riss – ein Auftakt nach Mass, der vorgab, was diese Sitzung seit ihrer Erfindung auf den Fahnen stehen hat: Altes trifft Neues, Tradition auf Ungewöhnliches, Unbekanntes auf Bekanntes. Das war der ideale Rahmen für die beiden Gewinner des „Loss mer singe“-Live-Castings vom letzten Oktober: Ex-Opernsänger Gernot Klein flogen die Herzen der Frauen zu, die Lamentas eroberten sich vor allem die Gunst der Jungs: „Sull ich blieve oder jonn“, war hier keine Frage.

Nicht nur der LMS-Eimerrat zeigte sich in Hochform, präsentierte manche Überraschung und brachte schliesslich ein ganzes kölsches Leben als Medley und Schattenspiel auf die Bühne. Unwiderstehlich war auch wieder das Orchester der Liebe um Meister Ebasa. Er swingte auf dem Alphorn, während Sitzungspräsident Helmut dazu „Sag ens Blotwoosch“ in die Selbige sang.

Erstmal mit dabei: Die Höhner hatten sich eine halbe Stunde Zeit genommen, um die Sitzung mit einem tollen Auftritt zu bereichern. Genau wie beim Auftritt der Rheinländer wurde mit Textheft-Hilfe lautstark mitgesungen.

Bei der in dieser Session wiederentdeckten kölnischen Nationalhymne war das Textheft nicht mehr nötig: „Wir sind die Eingeborenen von Trizonesien“ schallte es – angetrieben von den abermals furiosen Häckenjecks – durch den Saal, bevor die „Häuptlinge der Eingeborenen von Trizonesien“ die Bühne entern durften. Das Dreigestirn machte Loss mer singe seine Aufwartung – auch als Würdigung der Leistung, die das LMS-Team nun seit Jahren als echte „Kulturkamell“ zeige, wie das Festkomitee sagte. Prinz, Bauer und Jungfrau – und selbst die staatse Prinzengarde, die nicht durch den Saal einmarschieren durfte – liessen sich genau wie Festkomitee-Chef Markus Ritterbach auf „Loss mer singe“ ein. Es wurde ein ganz besonderer Dreigestirns-Auftritt, der in „Su ne Daach“ mit Brings gipfelte.

Brings präsentierte sich im Anschluss trotz angeschlagenem Frontmann Peter in unglaublicher Form. Harry, Stefan und Co bliesen die Viren und Bazillen aus dem Saal. Blötschkopp Marc Metzger fragte danach singend „Ja, muss et denn immer so laut sein?“. Mit Luftgitarren-Begleitung aus dem Eimerrat beendete er seine genial-witzige Stippvisite.

Nach über vier Stunden Programm in rasantem Tempo ging es im Foyer des Theaters am Tanzbrunnen weiter: Bis in die Morgenstunden wurde getanzt und gesungen.

Bilder der Veranstaltung

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