30.01.2026
Wenn die Kölner Südstadt ruft, dann lässt sich die Karnevals-Community nicht zweimal bitten. In der Alteburg hieß es am 30.01. wieder: Einsingen für die Session! Und was sich dort abspielte, war weit mehr als nur ein einfaches Kennenlernen der neuen Hits – es war ein Abend voller Emotionen, Energie und kölschem Jeföhl.
Schon beim ersten Akkord war klar: Die Stimmung war von der ersten Sekunde an absolut besonders. Es gab kein langes „Warmwerden“ – das Publikum war sofort auf Betriebstemperatur. Die Texte saßen erstaunlich gut, und die Kehlen waren geölt. Mehrfach bildeten sich spontane Polonaisen, die sich wie bunte Schlangen durch die Menge wanden. Das Publikum wurde immer wieder neu durchmischt und Fremde lagen sich in den Armen.
Inmitten dieses Trubels gab es eine ganz besondere Geschichte: Jenny aus der Nähe von Nürnberg. Für sie war der Abend eine doppelte Feuertaufe. Es war nicht nur ihr erster Besuch bei „Loss mer singe“, sondern ihr allererstes Mal Karneval überhaupt. Was für viele „Imi-Neulinge“ vielleicht einschüchternd wirken könnte, riss Jenny völlig mit. Von der Herzlichkeit der Kölner und der Kraft der kölschen Musik war sie absolut begeistert. Ihr Fazit nach dem Abend? „Loss mer singe“ hat offiziell einen neuen, glühenden Fan gewonnen. Die fränkische Zurückhaltung wurde gegen kölsche Lebensfreude getauscht – Jenny ist infiziert.
In der Alteburg hatte die Maus das Näschen vorne, gefolgt von Kasalla und Lupo mit "Minsche der Stadt".