Dies ist eine Loss mer singe för Jod Veranstaltung.
Du zahlst Eintritt und tust auch noch etwas Gutes dabei. Weitere Informationen findest du hier!
11.01.2026
Die mittlerweile traditionelle Sonntagsmatinee von Loss mer singe in der Oma Kleinmann im Herzen des Kwartier Latäng hat einfach optimale Voraussetzungen, um eine ganz besonders zauberhafte Mitsingatmosphäre zu schaffen: die Besucher:innen lieben das „ordentliche Speiselokal“ (diese Bezeichnung ist ein Zitat eines Sohnes der legendären Wirtin Paula Kleinmann), sie lieben die Weetslück Olaf, Maureen, Thore und Ivana und ihr Team, sie lieben natürlich den Karneval und das Format des ikonischen blauen Eimers.
Soviel Liebe im Raum erklärt, warum die Karten für diese „För Jod“-Veranstaltung jedes Mal innerhalb von Sekunden ausverkauft sind und sich bereits eine halbe Stunde vor Einlass trotz Einlassgarantie durch den Kartenkauf in der eisigen Kälte des Januarsonntags eine lange Schlange vor der Gaststätte bildete. Dort fanden sich - neben einer Geburtstagsgesellschaft rund um den 30. Geburtstag von Nico (Happy Birthday auch noch mal auf diesem Weg!) – auch für sie selbst völlig unverhofft zwei Besucher ein, die in ihrem privaten Karnevalsterminkalender einen Fehler gemacht hatten, sich für eine traditionelle Herrensitzung der Altstädter im Gürzenich schick herausgeputzt hatten und dann feststellen mussten, dass diese an einem anderen Tag stattfand. Spontan hatte man sich dann für einen Reinkommversuch bei der Oma entschieden, der Dank der Kartenbörse der Loss mer singe – Homepage tatsächlich erfolgreich verlief. Nicht nur die beiden Spontan- und Erstbesucher des Mitsingformats genossen den LMS-Vormittag in der in diesem Jahr zum ersten Mal komplett interieurbefreiten Kneipe.
Auf den Seitenbänken oder mitten im Gewühl stehend wurde im Saal und der „alten Küche“ gefeiert und gesungen, als wäre es ein Samstagabend. Ob Weitersingen nach Ende des Songs, Schunkelkreis oder Polonaise, kein traditionelles Element einer gelungenen Loss mer singe – Veranstaltung fehlte.
Den Höhepunkt bildete die Dank der umwerfenden Großzügigkeit der Gastgeber schier unendliche Verlosung der Wirtspreise. Hier winkten unzählige Merchandise-Artikel rund um die Oma und gleich zweimal der Hauptpreis in Form eines „Schnitzelpasses“, der den beiden strahlenden Gewinnern jeweils 12 (!) kostenlose und wohl beste Schnitzel der Stadt bescherte.
Ach ja, absgestimmt wurde natürlich auch. Die Klüngelköpp landeten mit ihrem Plädoyer für mehr Leichtigkeit und Gelassenheit im Leben („C’est la vie“) auf dem 3. Platz, mit nur zwei Punkten Abstand auf dem 2. Platz Mätropolis „Niemols im Levve“ und auf dem 1. Platz das kleine, jecke Nagetier von Druckluft, die „Karnevalsmaus“. Das Ende der Loss mer singe – Veranstaltung bedeutete auf der Zülpicher Straße noch lange nicht das Ende der Party, die zog sich, wie man hören konnte, noch bis in den Sonntagabend.