Dies ist eine Loss mer singe för Jod Veranstaltung.
Du zahlst Eintritt und tust auch noch etwas Gutes dabei. Weitere Informationen findest du hier!
29.01.2ß26
Rath Heumar bevölkert B. Burger
„Wer von Euch kommt denn aus Rath/Heumar?“. Geschätzte 95% aller Leute zeigen auf. „Wer kommt von Linksrheinisch?“. Ungefähr fünf. Personen. Nicht Prozent der Jecken, die sich zur Premiere in der traditionellen Gaststätte B. Burger eingefunden haben. Da hatte mal die rechte Rheinseite definitiv die Nase vorn – und zeigte gleich, was in ihr steckt: kostümierte Menschen im Schank- und Thekenraum sangen mit den ebenfalls herrlich bunten Jecken im bestens beschallten „Säälchen“ öm de Wett: „Wenn mir kölsche singe“ zum warm werden, quasi Zweistimmig. Ein prima Start in den Abend, das bestens vorbereitete Theken Team kümmerte sich um steten Getränkefluss, das LMS Team tanzte wild auf der kleinen Bühne, und die Gäste im Saal schenkten sich gegenseitig ebenfalls immer noch ne Danz. Platz gab es genug, und Sangesfreude auch. In der Auszählpause kam eine Frau nicht mehr aus dem Staunen heraus: „Das ist ja der Wahnsinn! Ich hätte niemals gedacht, dass da soooo viele mitmachen!“. Sie meinte die großartige Polonaise, die sich zu Marita Köllners aktuellem Sessionslied quer durch alle Räume schlängelte. Auch Heimweh nach Köln (am 1.10. 1876, also vor 150 Jahren wurde Willi Ostermann geboren) wurde inbrünstig mitgesungen und mit geschunkelt. Die Frage zum Abstimmzettel: „Kann ich auch sechs mal nur ein bestimmtes Lied immer dasselbe hinschreiben?“ konnte schnell beantwortet werden: „Nein.“. Wahrscheinlich nicht nur deshalb fiel das Ergebnis in Rath/Heumar so aus:
Drei: C´est la vie (sehr dicht gefolgt von Lupo mit Mische der Stadt)
Zwei: Kasalla
Eins: Druckluft
Dass nach der offiziellen Veranstaltung nicht zum Beispiel noch „Oben unten“ ganz laut laufen konnte (aus Gründen musste die Lautstärke gedämpft werden), bedauerte eine Dame sehr. Meinte dann aber: „Ach, das wünsch ich mir dann Karneval mal in einer Kneipe.“. Genau.