10.01.2026
Eng und stimmungsvoll ist es in der Kölschbar bei Loss mer singe traditionell. Eng wurde es auch für das Loss mer singe Team, dass ebenso traditionell im – diesmal eiskalten – Treppenhaus auszählen musste. Nachdem sich jede(r) in dicke Jacken eingepackt und man sich mit Barhocker oder Klemmbrett auf den Knien eingerichtet hatte, der Laptop aufgebaut und somit der Durchgang blockiert war, kam was kommen musste: die Nachbarschaft musste mit dem Fahrrad durchs Treppenhaus. Eine Herausforderung, die ein eingespieltes Team wenig mehr als ein Lächeln kostet.
Der prächtigen Stimmung in einer der kleinsten Loss mer singe Locations tat das ohnehin keinen Abbruch. Nur durch eine Tür vom Iglu getrennt, wurde drinnen in der vollen und warmen Kaschemm die so entstandene kleine Verzögerung der Auszählung durch das Zwischenprogramm und das Singen der Kölschbar-Hymne „Loss uns Fründe sin“ (Roxxy) überbrückt.
Vergleichbar laut und noch lange nach Ende des Liedes wurde während der Auswahl „Nie ohne Hoffnung“ vom gesamten Kneipenchor gesungen. Das Auszählergebnis sah am Ende Druckluft vor King Loui und Lupos Ballade auf die Minsche der Stadt.